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Faszination Bäume

Akazien

Zur typischen Steppenlandschaft Südafrikas gehören Akazien, die sogenannte Schirmakazie (Umbrella Thorn, Acacia tortilis) werden Sie sofort an ihrer Form erkennen. Sie hat die kleinsten Blätter aller Akazien und charakterisiert sich durch kleine Hakendornen sowie sehr lange Stacheln. Ihre Blätter sind bei Giraffen sehr beliebt, Elefanten bevorzugen die Rinde. Besonders schön sehen die in sich gedrehten, spiralförmigen Früchte der Schirmakazie aus, deren Samen erst nach dem Fressen durch den Dung von Elefanten ausgeschieden werden.
Eine andere interessante Akazienart ist der Fieberbaum (Fever Tree, Acacia xanthophloea). Die ersten weißen Siedler glaubten, dass dieser Baum Urheber der Malaria war, weil er insbesondere in Flussniederungen mit Moskitovorkommen wächst. Der Baum wird bis zu 15 Meter hoch und ist leicht an seinem gelbgrünen Stamm und den langen, paarweise wachsenden Stacheln zu identifizieren.
Weitere Akazienbäume sind Ankle Thorn (Acacia robusta), Camel Thorn (Acacia erioloba), Sented Thorn (Acacia nilotica), Sweet Thorn (Acacia karoo), Black Monkey Thorn (Acacia burkei), Black Thorn (Acacia mellifera), Common Hook Thorn (Acacia caffra) und Knob Thorn (Acacia nigrescens).

Bäume des Bushvelds

Affenbrotbaum

In trockenen Zonen wie im nördlichen Limpopo ist vor allem der Affenbrotbaum (Baobab, Adansonia digitata) häufig zu finden. Baobabs erkennt man an ihrem dicken Stamm und der Baumkrone. Sie sehen aus, als ob sie verkehrt herum im Boden stecken würden, ihre Äste gleichen einem gewaltigen Wurzelwerk. Diese Bäume können mehrere hundert Jahre alt werden. Ihre Blüten verwandeln sich zu langen, gurkenähnlichen Früchten, deren Fruchtfleisch essbar und reich an Vitamin C ist.
Wild Seringa (Burkea africana) ist im südlichen Afrika weit verbreitet und steht auf sandigen Böden der Savanne. Charakteristisch sind die ausgebreitete Baumkrone, grauschwarze Rinde sowie die weichen gelben Zweige mit samtigen, rotbraunen Härchen. Aus Wurzeln und Rinde wird ein roter Farbstoff gewonnen, der zum Gerben von Leder verwendet wird.
Als Pflanzenart aus der Familie der Trompetengewächse ist der Leberwurstbaum (Sausage Tree, Kigelia africana) vor allem an seinen langen, wurstförmigen Früchten erkennbar, die wie an Seilen vom Baum herabhängen. Während der Blütezeit trägt der Baum sehr schöne, weinrote Blüten, wobei Fledermäuse als Hauptbestäuber betrachtet werden. Die Früchte sind giftig und werden vor allem bei Hauterkrankungen in der traditionellen Medizin eingesetzt. Die Samen jedoch wurden schon früher geröstet und während Hungerszeiten verzehrt.
Der African Weeping Wattle (Peltophorum africanum) wächst ebenfalls auf Sandböden und kann an seiner üppigen Baumkrone erkannt werden. Die Fiederblätter sind dicht mit weichen Härchen überzogen. Aufgrund seiner samtigen Blätter hat der Baum den Ruf, im Busch als Notlösung für Toilettenpapier geeignet zu sein. Einige Schmetterlinge brüten im Baum und einzigartig sind die während bestimmter Zeiten im Jahr auf den Ästen auftretenden Schaumzikaden. Sie scheiden fast pures Wasser aus, das um die Insekten herum zu schäumen beginnt und dann konstant auf den Boden tropft, was zum Namen des Baumes geführt hat („weeping“ = „weinend, nässend“).
Ein weiterer Bushveld-Baum ist der bekannte Marula (Sclerocarya birrea), dessen Früchte essbar sind und zur Herstellung des leckeren Amarula-Likörs oder von Marmelade dienen. Die Rinde des Baums ist auffällig in rechteckige Blöcke unterteilt und hat eine leichte, rosagraue Färbung. Die Blätter tragen eine scharfe Spitze.

Quiver Tree

In den Halbwüsten Südafrikas, der Großen und Kleinen Karoo, fällt die Vegetation spärlich aus, aber Tamarisken und Sukkulenten sind hier beheimatet. Sukkulenten sind wasserspeichernde Dickblattgewächse wie Euphorbien und Aloen. Zu Letzteren gehört der Köcherbaum (Quiver Tree, Aloe dichotoma), den Sie zum Beispiel im Karoo Desert National Botanical Garden in Worcester bewundern können.

Immergrüne Bäume

Immergrüne Feuchtwälder liegen im Tsitsikamma-Abschnitt des Garden Route National Parks. Südafrikanische Hartholzbäume wie Yellowwood (Podocarpus latifolius), Stinkwood (Ocotea bullata), White Milkwood (Sideroxylon inerme) oder Black Ironwood (Olea capensis) sind mittlerweile sehr selten und werden geschützt.
 

Farbenfrohe Bäume

In Pretoria, der Hauptstadt Südafrikas, werden Sie im Süd-Frühjahr ein lila Blütenmeer erleben. Der ursprünglich aus Brasilien stammende Jacaranda (Jacaranda mimosifolia) ist einer der schönsten blühenden Bäume. Im April beginnt der Flammenbaum (Flamboyant, Delonix regia), seine rote Pracht zu entfalten, und der Korallenbaum (Coral Tree, Erythrina caffra) entwickelt in der blattlosen Zeit zwischen Juli und November korallenrote Blüten.

Der Kapok-/Wollbaum (Cotton Tree, Ceiba pentandra) blüht in schönem Rosa. Sein Stamm ist mit spitzen Stacheln überzogen und aus den Blüten entwickeln sich weiße, haarige Früchte. Der Blüten des Honigbaums (Natal Bottlebrush, Greyia sutherlandii) hängen in tiefroten Trauben herab.



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